Donnerstag, 27. März 2008

San Jorge, Masaya, San Carlos

H. und ich machten uns die naechste frueh (Karfreitag) mit dem Boot zurueck zum Festland und erschraken, als der am andern Tag noch leere Strand nun keinen freien Platz mehr zeigte. Die Menschenmassen wimmelten wie Ameisen ueber einander und wir waren froh da raus zu kommen, hatten aber Glueck ueberhaupt noch nach Masaya zu kommen, da man ueberall schwoerte, dass es Karfreitig weder Boot, noch Bus, ni gar nichts gaebe, da jeder seine Arbeit liegen laesst und an den Strand faehrt. Der vormals mit sprudelnde Busterminal war auch so gut wie ausgestorben, bis eben auf den einen Bus der uns an der Autobahn bei Masaya rausliess. Dort waren wir erstmal aufgeschmissen, was nun zu tun sein, da weder Internetcafes offen, noch die Hotels gewillt waren Gaeste aufzunehmen und sich der Ausrede “Wir sind voll” bedienten. Zu allem Ueberfluss ging mein Schuh kaput (nun gut, es war abzusehen, da er sich eher mit der Zeit mehr und mehr abloeste…) und erst als wir endlich den einen Deutschen erreichten, der in Masaya arbeitet, konnten wir aufatmen und verbrachten also eine gute Zeit im Internetcafe (das braucht man nach ner Weile einfach), assen dann Pizza (!das erste Mal seit 4 Monaten!) und besetzten den Tisch in dem Parkimbiss fuer einige Stunden. Der Park war ueber gefuellt mit Familien und endlich kam wieder diese schoene Stimmung des geselligen “Wir verbringen den lauwarmen Abend im Park mit Frau und Kind”, welche ich in Spanien schon kennen und lieben gelernt habe. Ueberall das Gelaechter der Kinder, das Sonnenuntergangsgezwitscher der Voegel und das Mischen zwischen Alt und Jung zwischen den Baenken und Baeumen. Ausserdem war in der Stadt grade eine grosse Prozession unterwegs, die einen beleuchteten Sarg mit Jesus sowie kleinen als Engel oder Soldaten verkleidetete Kinder zeigte, die auf kleinen Stuehlen aufgestehlt von mehreren kraeftigen Maennern durch die Stadt getragen wurden. Dazu natuerlich die obgligatorische Blaskapelle und der Schleier an Menschen der diesem Zug folgt. Den Einzug in die Kirche erlebten wir mit und ein solcher Zug mit richtigen Menschen und lebensgrossen Jesusfiguren war schon beeindruckend. Das war es was wir eigentlich von der Semana Santa erhofft hatten und nun zum ersten Mal wirklich miterlebten. Ansonsten ist die Semana Santa hier eigentlich nur eine Zeit des Badens, mit der Familie verbringens und Nicht-Arbeitens. Auch schoen.

Der naechste Tag wurde ausschliesslich im Artesania Markt von M. verbracht, wo wir uns mit Figuren, Haengematten und anderen Mitrbringsel eindeckten, eine Menge Geld ausgaben und schliesslich erschoepft aber gluecklich (hab ich erwaehnt, dass ich in Ometepe im Krankenhaus war und dort einen Berg an Tabletten bekommen habe mit dem ich die Bakterien der vergangenen 10 Jahre und der 10 kommenden abtoeten konnte) im Bus nach San Carlos sassen. Mitten in der Nacht ankommend teilten wir uns zum letzten Mal ein Bett, da ich meinen Hausschluessel vergessen hatte und am naechsten Morgen machte ich mich nur noch auf, um die Ostersonntagsmesse um 10 Uhr frueh in S/C mitzuerleben. Neben lauter revoluzzerliedern in der Kirche wurde ebenfalls eine Miniprocession mit einer etwas kleineren Jesusfigur durch die Strasse getragen und danach schmetterte ein Lastwagen mit Riesenlautsprechern religioes angehauchte Jesuspartylieder heraus. Da war es Zeit zu schlafen.

Managua, San Juan del Sur, Rivas, Ometepe

Von Managua machten wir uns auf den Weg nach San Juan, dem Surf/Bade/Gringoort von ganz Nicaragua. Dreimal so teuer, dreimal so viele Weisse wie Nicas, dreimal so viel Laerm, Haeuser, Strandbars, Hotels, Supermaerkte und por eso im Grunde weit entfernt von der nicaraguanischen Realitaet. Obwohl die Straende in San Juan del Sur und drum herum wirklich paradisisch sind und wir dort einen schoenen sonnigen Tag verbrachten (ich habe mich ziemlich schwer verbrannt, welches mich noch jetzt verfolgt), fuehlten wir uns beide dort irgendwie fehl am Platz und konnten uns nicht so recht eingewoehnen. Hinzu kam, dass die Stadt in der Semana Santa der Hotspot fuer alle Nicaneureiche ist und die Stadt voellig ueberfuellt ist. Das die Berge drum herum mit riesen Villen gespickt sind und vor der Bucht ein Luxuscruiser verankert ist half dem Bild nicht besonders. Zu meinem negativen Bild kam vielleicht auch, dass ich San Juan erst richtig krank wurde, so dass ich weder essen konnte (Helena machte sich dann erst richtig Sorgen, als ich sagte “Ich habe keinen Hunger”…) noch schlafen. Wir verliessen den Ort, zahlten Unmengen um mit dem Taxi nach Rivas zu entkommen und trafen dort auf einen anderen Deutschen, der uns fuer die Nacht unterbrachte. Am naechsten Morgen ging es mit dem Taxi zur Strandstadt San Jorge und von dort mit der Ferry zur Insel Ometepe. Zum ersten Mal auf unserer Reise war es ein wenig bedeckt, aber ich wollte mich nicht beschweren, da die Ueberfahrt von 1 Stunde unter freiem Himmel bei starker Sonne meinem Sonnenbrand wohl nicht geholfen haette und ich mich ohnenhin noch ziemlich zerschlagen fuehlte. In Ometepe trafen wir auf die zwei Jungs aus Ocotal mit denen wir uns verabredet hatten und schliesslich auch mit Skinny, einem Emigranten aus Deutschland, der es sich auf der Insel bequem gemacht hatte und sowas wie ein Hotel aufbauen wollte. In einem der fertiggestellten Haeuser liessen wir uns nieder. Ein Freund von Skinny, der Bergfuehrer war, nahm uns am naechsten Tag mit auf den Vulkan Concepcion, dessen Aufstieg einer der schwersten ist und mich bis an die Grenzen meiner ohnenhin abgeschwaechten Kraefte trieb. Nur mit vielen Pausen und mentalen A….tritten schaffte ich (Helena tat sich Gottseidank genauso schwer, gemaess “geteiltes Leid ist halbes Leid”) es bis auf die 1000 Meter, wo dann zu allem Ueberfluss die Aussicht ziemlich vernebelt war. Aber immerhin. Nach einer relativen Verschnaufspause ging es hinunter, was sich als fast schlimmer als hoch herausstellte und mindestens doppelt so lang brauchte. Aber erst da fiel mir die schoene Umgebung auf, durch die ich mich schlaengelte. Sein es die Orchideen, Tequilapflanzen, Lianen und Kaffeebuesche oder die Affenfamilien, die ueber uns hangelten und uns drohten, mit Urin (aetzende (woertlich) Waffe) zu bekaempfen. Helena und ich bekamen regelmaessige Lachkraempfe, was wahrscheinlich auf unsere totale Erschoepfung zurueckzufuehren war, aber uns vor der totalen Verzweiflung rettete. Halbtot war der Abend bei Skinny dann sehr entspannend, wir grillten Haenchen, Kartoffeln und Gemuese auf einem minigrill und assen wie Schweine aus Alufolie. Herrlich.

León

Von diesem Ausflug in die Stadt zurueckkehrend schafften wir es noch auf einen Bus, der uns nach Leon brachte bzw an einer Autobahnkreuzung rausschmiss, an der zufaellig ein anderer Bus in die richtige Richtung fuhr. Spaet nachts kamen wir in Leon an und fanden erstmal keine Unterkunft, landeten schliesslich in der letzten Absteige saemtlicher Dauerpartygaenger und Kiffer und anderen abgestuerzten Gestalten, die man sich vorstellen kann. Da diese Familie so lange brauchte um unser “Zimmer” herzurichten, kamen wir erst um 21:25 in einer Bar an, die aber leider um 21:30 die Kueche zumacht. Da uns die Bedienung geschickte ignorierte mussten wir hungern und auch bei weiterer Anfrage, ob es nicht wenigstens Kekse gibt (wir hatten seit Mittags nicht gegessen) wurden wir abgelehnt. Nur einer erbarmte sich unser und schickte uns zu einem McDonalds (welches aber TipTop heisst und statt Rindfleisch Huehnerburger anbietet, von welchem wir nur noch zwei Burger ergattern konnten und dass auch nur unter der Hand quasi – ein teuer Spass. Um 10 Uhr abends war dieses Stadt schon komplett ausgestorben und der erste Eindruck war nicht besonders einladend. Ueberhaupt ist der “Service” der von Dienstleistenden geliefert wird noch dermassen unterentwickelt bzw sie haben nicht kapiert, was es heist “einladend” zu wirken. Auch das Sprichwort “der Kunde ist Koenig” ist ihnen fremd. Die haben bei jeder Bitte ein dermassen saeuerliches Gesicht und starren einen teilweise feindselig an, wenn man es auch nur wagt nochmal nachzufragen, so dass man sich fast der eig. Gegenwart schaemt. Oder sie knallen einem das Geld auf den Tisch, schauen bewusst beim Reden gelangweilt in eine andere Richtung oder ignorieren einen von Anfang an. Komisch.

Der naechste Morgen hingegen zeigte ein ganz anderes Leon. Wir erschraken sogar im ersten Moment, den die vormals duestere und totenstille Stadt war nun so voller Leben, die Menschenmassen rollten durch die Strassen, Autos, Fahrraeder und andere Fahrdinger kaempften um die Vormachtsstellung, an jeder Ecke sassen Verkaeufer, teilweise saeumten sie ganze Strassen, es wurde geschrien, gefeilt, beleidigt, zurueckbeleidigt, gegruesst, getratscht und das alles auf einmal. Noch dazu waren alle Tueren weit aufgerissen,, Musik spuelte heraus, alle Haeuser waren bunt und architektonisch schoen anzuschauen (der Kolonialstil ist hier vorherrschend) und mittendrin zwei kleine (bzw eine Grosse und eine Kleine) San Carleñer. Unser Fruehstueck bestand aus einer Fruechtetuete, wahernd wir durch die Stadt schlenderten und alle Eindruecke einsogen. Der grossangelegte Park mit der Kathedrale und den vielen Wandbildern, die waehrend der Revolution angefertigt wurden und zB einen Sandino zeigen, wie er den amerikanischen Praesidenten Lincoln unterm Fuss zerquetscht oder andere Anti-kapitalistische Abbildungen. Wir suchten auch ein etwas schraeges Museum auf, welches mit ausgestopften Tieren und Pappmachefiguren die “Traditionen und Legenden” Nicaraguas darstellen sollten aber eher an ein Gruselkabinett erinnerte. Lediglich die Mangos die wir aus dem Hof (sarkastischerweise ist das auch frueher ein Gefaengnis fuer politische Gefangene gewesen, die durch Schwarze Schattenabbildungen hinter den Figuren in ihren Folterungsposen dargestellt wurden) stahlen, konnten diesem Besuch etwas abgewinnen.

Gegen Mittag nahmen wir den Bus an den Strand bzw Pazifik, welches aber leider viel zu wild war, als dass man tatsaechlich schwimmen konnte. Auch war es zu heiss, so dass wir die meiste Zeit mit zwei betrunkenen Amis und einem herumreisenden Gaertner aus der Schweiz unter einem Strohdach sassen, Ananassaft und Bananashake tranken, lasen, in die Ferne blickten und uns entspannten. Erst kurz vor und beim Sonnenuntergang lagen wir am Strand, tranken eine frische Kokosnuss leer und genossen den Anblick des rotgefaerbten Meeres. Auf dem Weg zurueck wurden wir zum ersten Mal richtig belaestigt. Im Bus sass zu meiner rechten ein Betrunkener, der sich mit dem Kopf an die Lehne vor mir lehnte und zu Beginn mit seinen Fingern meine Knie kitzelte, aber irgendwann doch mehr als absichtlich ausrutschte, so dass ich vor Ueberraschung lediglich seine Hand wegschlagen konnte, was aber bereits die Aufmerksamkeit der umliegenden Gaeste (vornehmlich Maenner) erregte, da in einem grossen Knall dabei mein Buch runterfiel. Wir setzten uns also um und in dem Moment rutschte diesem Kerl auch seine Hand bei Helena aus, die sich mit einem Schwung umdrehte und ihm eine verpasste (yay!). Als dieser dann die Frechheit auch noch aufzustehen und sich hinter unseren neuen Platz zu setzen und wir ihm verbal eine Abfuhr erteilten, schritten die Busfahrerayudanten ein und befoerderten ihn und einen weiteren Saufkollegen, der aus dem Suff aufgewacht und die erste Gelegenheit des Motzens bei uns fand, aus dem Bus heraus. Ein Sieg fuer die jungen, weiblichen Chelas dieser Welt! Der Abend klang bei einer Freundin aus, die in Leon wohnt und die uns zu einer Reggaekneipe mitnahm, die ausschliesslich mit Gringos gefuellt war und ein paar Gringosliebenden Nicas. Am anderen Tag trafen wir uns mit dem Leiter des Bueros fuer die Beziehungen zwischen Oesterreich und Nicaragua, den wir im Rahmen der Oesterreichdelegation fuer die wir dolmetschen kennenlernten und der uns auf seine Ranch am Meer eingeladen hatte. Zum Baden war es als wir ankamen auch schon zu spaet, aber er lud uns noch zu sich nach Hause ein, wo wir selbstgemachte Schokolode, Rotwein, Zuckerfreien Ananassaft und andere Leckereien serviert bekamen. Die Freude ueber solche in Dtschl unbedeutenden Dinge kann man sich eigentlich gar nicht richtig vorstellen, fuer Helena und mich war es jedenfalls ein sehr sehr schoener Abend. Das Highlight kam, als er uns einlud in seinem Hotel bzw dem neuen zweiten Hotel, welches noch an einer Baustelle lag, zu uebernachten, welches eine richtige Dusche, Klo und zwei eigene Betten hatte!! Himmlisch. Leon schlossen wir mit einem Blick ueber die ganze Stadt vom Kathedralendach aus ab und begaben uns dann auf nach Managua, wo es noch ein paar Abschiede zu feiern gab, ehe wir nach San Juan weiterfuhren.

Nicaraguareise Teil I: Estelí

Ich sitze im Parkcafe bzw Internetcafe am Park und habe mir vorgenommen in einem Schwung den Bericht der Reise abzufertigen, mal schauen ob mir bei dieser Hitze nicht schon viel zu frueh die Lust oder Energie verloren geht…

Unsere Reise hatte einen stressigen Start, da ich normalerweise immer erst Montag Vormittag mit dem Boot aus der kleinen Flussgemeinde Los Guatuzos zurueckkehre, der Bus nach Managua um 20 Uhr abends faehrt und ich zwischen drin umpacken, Unterricht vorbereiten, Unterricht halten und als Ausnahme, da gerade der hollaendische Architekt Henk und seine Crew zurueckgekehrt waren, fuer ihn und seine Frau im Krankenhaus die Fuehrung dolmetschen (wobei ich dafuer zum ersten Mal und unerhofft bezahlt wurde – eine Summe, welche fuer ihre Verhaeltnisse vielleicht wenig ist, aber fuer nicaraguanische Verhaeltnisse sauviel (finanzierte eine Woche Uebernachtung und Essen auf der Reise!!)). Und obwohl der Stress ein wenig gemildert wurde, weil ich es schaffte einen Platz mit zwei franzoesischen Touristen zu ergattern, die in dem oekologischen Zentrum in Los Guatuzos uebers Wochenende geblieben waren und mit einem Privatboot schon Sonntag zurueckkamen, war auch ich bereits Sonntag Abend wieder in San Carlos.

Helena und ich trafen uns dann am Bus und konnten unser Glueck nicht fassen, da es sich nicht wie ueblich um einen verrosteten Schulbus handelte, sondern ein quasi etwas in die Jahre gekommener Reisebus mit eigenen (!) verstellbaren (!) Sitzen war, zwei von denen wir sogar reserviert hatten! Also Luxus pur, der nur durch die Mitfahrt zweier aufdringlicher Typen gemindert wurde. Fruehs (man faehrt ja die ganze Nacht durch- an Schlaf ist wenig zu denken) in Managua ankommend sprangen wir gleich auf den naechsten Bus, der uns nach Estelí, einer schoenen kleinen Stadt im hohen Norden Nicaraguas brachte. Wir goennten uns ein herzhaftes Fruehstueck und machten uns vergeblich auf die Suche nach einem Touristenbuero (alle Adressensangaben die wir bisher auch in anderen Staedten nachgingen, erwiesen sich als falsch, veraltet oder nichtexistent). Da es abgesehen vom klassischen Parque Central und der Kathedrale, die schoen mit den Osterfarben Lila ausgeschmueckt war, und einem verstaubten Museum fuer die “Martyer und Helden” der Sandinisten Revolution (ueber und ueber gefuellt von Schwarzweiss Fotos von Maennern, Frauen und teilweise Kindern, die im Rahmen der Revolution fielen… dazu noch vergilbte Zeitungsausschnitte, die “am letzten Tag getragenen Kleidung” und Portraits von Augusto Sandino und anderen Generaelen – ein von den Muettern, Geschwistern oder Witwen Gefallener gefuehrtes Museum) nichts zu sehen gibt, begaben wir uns mit einem Schulbus (eigentlich Stadtbus, aber nur mit Schuelern vollgepackt) an den Rand der Stadt, von wo aus ein Pfad in das Naturreservat Miraflor fuehrte. Mit unserem Schwergewicht auf dem Ruecken und in der heissen Mittagssonne marschierend schafften wir es nicht allzu weit, konnten aber doch die Natur, welche uns eher an das trockenen Hinterland Griechenlands erinnerte als Nicargua, geniessen und wurden auch Gottseidank von einem vorbeifahrenden Jeep bis zu unserem Ziel, dem Eingang zum Abstieg zu einem Wasserfall mitgenommen. Das Paar im Auto bestand aus einem Nica, der waehrend der Revolution nach Bulgarien zum Studieren geschickt wurde und einer Deutschen, die von der DDR aus ebenfalls nach Bulgarien zum Studium ging (wies weiterging kann man sich denken) und die seit 20 Jahren hier ohne Strom und Wasser auf einer Finca in den Bergen lebte und Blumenanbau betrieb, welche in einem Geschaeft in Estelí verkauft wurden. Schon komisch, wenn ihr Bild von Deutschland noch total sozialistisch gepraegt ist und sie im Grunde das Deutschland von heute kaum kennt, auch wenn sie inzwischen 3 oder 4 Mal dort war.
Tja, zum angestrebten Wasserfall schafften wir es nie, da wir zu frueh abstiegen und an einer hoeher liegenden Wasserstelle und –faellchen landeten, an dem wire s uns aber trotzdem bequem machten. In Anbetracht eines kleinen Haeuflein Blaetter, welches dahinraeuchelte, machten wir uns schonmal Gedanken, wie man sich am besten gegen feindliche Angriffe wehrt, so voellig abgeschieden in einer Schlucht sitzend, ohne Moeglichkeit jemanden zur Hilfe zu rufen, geschweige denn schnell davon zu laufen… (this is for you mum, just to train your nerves… as you know, I am still alive)

Nachdem wir genug gebaumelt hatten ging es wieder hoch zur staubigen Strasse und wir nahmen einen Bus, der zweimal nur das gesamte Reservat abfaehrt und somit die Leute, die hier lebten mit der “Zivilisation” verbindet, der uns noch weiter noerdlich brachte, so dass wir im tiefsten Schwarzwald herrlich rustikale Tortilla und Kaese assen (und ich noch Gallo Pinto, da ich ungefaehr immer die doppelte Menge von Helenas Ration essen). Im Bus sitzend traute ich wirklich fast meinen Augen nicht, denn bis auf die Monsterspinnweben und Lianen, die von den riesigen Baeumen herabhingen, war alles wie zu Hause, ein truegerisches Bild, welches aber durch die Nicas, die uns im Bus umgaben wieder zurecht gerueckt wurde. Der Busfahrer und die anderen Gaeste trugen Tuecher um den Mund, da der Staub unertraeglich wurde und als just in dem Moment “Another one bites the dust” von den Queen im Radio gespielt wurde, war das Bild perfekt.

Donnerstag, 6. März 2008

Papaturro in Los Guatuzos

Ich erinnere mich noch an die ersten paar Monate, in denen ich vor Langeweile und Unterbeschaeftigung fast gestorben waere. Im Vergleich dazu sieht mein Leben hier jetzt ganz anders aus, ja eigentlich freue ich mich bereits sehr auf den „Urlaub“, den ich mit Helena ab naechsten Monat bis Ende Maerz antreten werde. Bis dahin muss aber noch einiges zu erledigen sein, da ich kaum mehr Zeit in San Carlos verbringe. Was heisst kaum – eigentlich drei volle Tage, aber Freitag frueh um 7 geht es seit 3 Wochen jetzt in einem Archenoah-artigen Schiff nach Papaturro, einer kleinen Gemeinde die am Fluss Papaturro liegt und zum Naturreservat Los Guatuzos gehoert. Die Bootsfahrt dauert 4 Stunden und ist relativ unbequem, auf Holzbrettern sitzend, eingequetscht zwischen Menschen, Babys, Tieren und jede Menge Waren. Zwischenhalt ist nach 2 Stunden an einer Insel, die in Bananenblaetter eingewickelten, gebratenen Fisch verkauft, welche alle dann mit ihren Fingern und spritzenden Limonen essen, alles sehr appetitlich! Die Route ist relativ beliebt, da Papaturro an der Grenze zu Costa Rica liegt und als illegaler Einwanderungsweg benutzt wird – so dass wir auch gleich in 3facher Abfertigung unsere Passnummer, Herkunftsland, -ort, etc angeben muessen...

Jedenfalls kam es ueberhaupt dazu, weil mich kurz nach dem Seminar eine Frau im Rathaus aufsuchte, die meinte, sie sei die Mathelehrerin dieser Secundaria und ich haette vor ein paar Monaten gesagt, dass ich mithelfen wolle und dass die Schule dieses Wochenende (23./24.) beginnt und wir also am Freitag in der frueh fahren wuerden. Das war Donnerstag, der 21. Februar. Freitag, der 22. war also – der naechste Tag, dazu kam noch das es Helenas 20. Geburtstag war... alles etwas ueberraschend und ungeplant – wie immer. Aber da sie (ohne natuerlich mir irgendwie Bescheid zu geben, dass es tatsaechlich stattfindet – ich hab auf Grund des „Nichtmeldens“ gedacht, es waere eben wie so vieles hier einfach ins Wasser gefallen) mich bereits in den Stundenplan eingeplant und allen Schuelern die Ankunft einer Englischlehrerin angekuendigt hatten, hatte ich nicht das Herz diese Schueler zu enttaeuschen. Es ging also los.

Jetzt bin ich bereits das zweite Mal in dieser Gemeinde gewesen und muss zugeben, dass die Erfahrungen dort meinen bisherigen Aufenthalt in den Schatten stellen. Das hat mehrere Gruende. Zum einen wurde ich dort in einer Familie untergebracht, die von einer sehr uebergewichtigen Frau angeleitet wird, die ihre Finca mit einer gewaltigen Stimme auf Schritt haelt. Doña Isabel ist ueberall bekannt und Leute kommen aus der ganzen Gegend angelaufen, um bei ihr zu Essen, abends Fernseh zu schauen oder zu telefonieren (es gibt nur zwei Haeuser die einen Generator besitzen und waehrend des Tages und vor allem im Dunkeln Licht/Energie zu Verfuegung haben). Fehlt es zwar an Strom, so haben sie aber genuegend Wasser und schoepfen diesen aus zahlreichen Brunnen oder dem Fluss. Doña Isabel hat 8 Kinder, von denen nur die zwei Maedchen, Reyna (33) und Maryuri (16) in ihrem Haus wohnen. Reyna hat zur gleichen Zeit wie ihre Mutter auch ihr erstes (und bald danach zweites) Kind bekommen, so dass auch noch Jessica (17), Yendri (15) und die Kleinste, Nixa (10), am Hof wohnen und arbeiten. Die drei Kinder Reynas haben jeweils unterschiedliche Vaeter, von denen nur zwei bekannt sind. Alle Kinder sind SchuelerInnen von mir, wenn auch Reyna, die Aelteste, im „Primer Año“ ist, waehrend ihre juengere Schwester und ihre Kinder bereits im Segundo Año sind. Neben diesen gibt es auch noch einen Mann, der aber meist nur Sonntags da ist, da er auf Solentiname eine andere Finca erhaelt und einen Sohn, der wenig spricht und viel arbeitet. Diese Familie hat mich sehr herzlich aufgenommen, laesst mich umsonst bei ihnen schlafen und essen und macht es sich jedes Wochenende zur Aufgabe mir die Umgebung und die Kultur ihrer Gemeinde naeher zu bringen. So wurde ich zum Beispiel in die Kunst des Tortilla-machens eingeweiht, liess es aber prompt fallen. Auch sonst habe ich meine Tollpatschigkeit hier oefters zum Ausdruck gebracht, aber wir verbrachten darueber bereits so viel Zeit mit Lachen, dass ich mich inzwischen mit dieser Familie enger und herzlicher verbunden fuehle, als mit meiner Familie in San Carlos, die ich kaum sehe, da entweder ich oder sie immer aus dem Haus sind. Sonst hat dieses Haus natuerlich die ueblichen Freuden eines richtigen Bauernhofes, viele Kuehe, Pferde (sass auch schon drauf und drehte eine Runde), Unmengen an Huehnern, Gaensen, eine Hundemutter mit zwei Welpen, ein sehr schwangeres Schwein, ein Affe und einen Papagei. Dazu kommt noch, dass im Moment saemtliche Tiere Nachwuchs zur Welt bringen, so dass ueberall suesse kleine Neulinge rumtapsen.

Die Schule selbst existiert erst seit zwei Jahren und wird jede 15 Tage im Schulgebaeude der Primaria abgehalten, die unter der Woche stattfindet. SchuelerInnen nehmen einen Fussmarsch von ueber einer Stunde auf sich um zur Schule gehen zu koennen und nur die, die 3 Stunden laufen muessten, bleiben uebers Wochenende in einem neu errichteten Haus, welches bisher weder Kueche noch Latrine hat... aber jeder Fortschritt wird dankbar angenommen. Die Secundaria hat 44 SchuelerInnen, vom 1. Jahr (5. Klasse) bis 5. Jahr, wobei es dieses Jahr nur 3 Schueler aus dem 4. Jahr gibt und keinen Abschlussjahrgang. Der Altersunterschied reicht von 13 bis 33, vor allem die aelteren Schueler tun sich schwer, da sie nie vorher im Leben (abgesehen von der Grundschule) Schulunterricht hatten und sich noch mit Schreiben und Lesen abmuehen... ueberhaupt ist die juengere Generation die erste die endlich in den tatsaechlichen Genuss von „Bildung“ kommt, was zeigt, dass das „Recht auf Bildung“ noch weit von der selbstverstaendlichen Durchsetzung entfernt ist. Die 3 Lehrerinnen, die dort freiwillig die Faecher Mathe, Geo, Bio und Spanisch unterrichten, haben es sich zum Ziel gesetzt den Schuelern mit Abschluss des Bachilleratos die Moeglichkeit zu geben eine weiterfuehrende Schule, sprich Uni, zu besuchen und damit eine reele Chance zu haben aus ihrem Leben hier zu entfliehen. Und die Reaktion der SchuelerInnen ist bemerkenswert. Der Wunsch etwas zu lernen, zu verstehen, Antworten auf Fragen zu bekommen und auch die sonstigen Vorzuege einer Schule zu geniessen (Zusammentreffen aller Freunde, ...), wird dermassen begierig und dankbar aufgenommen, dass ich mir ploetzlich klar wurde, was fuer ein Luxus Bildung eigentlich ist. Und wenn es nur geistige Beschaeftigung ist, denn der reele Nutzen meines Englischunterrichts in einer derartig abgelegen Gemeinde ist zweifelhaft – trotzdem bin ich da und habe die Moeglichkeit ihnen von meinen „Laendern“ zu erzaehlen, ihnen Moeglichkeiten zu zeigen, mit wenigen Worten eine Sprachbarriere zu ueberwinden, die auch weitere Tueren oeffnen kann. Stellten ich und Helena unsere Taetigkeit hier oeftersmal in Frage, so merkt man oftmals an Kleinigkeiten, was wirklich an unserem Aufenthalt hier zaehlt. Es ist nicht die Zahl an Schuelern, den man ein ganz bestimmtes Level an Englisch zugeteilt hat. Es ist die Freude, die man damit jemandem machen kann. So habe ich letztes Wochenende zum Beispiel ungefaehr zwei Dutzend Mal „Old McDonalds had a farm...“ gesungen, waehrend meine 1. Klasse die Tiergeraeusche (und es gibt hier viele Tiere) nachmachte. In der darauffolgenden Klasse wurde gebeten ihnen auch dieses Lied beizubringen, da man mich wohl durch die ganze Schule gehoert hat (gut, die „Klassenraeume“ sind auch nur durch Spanplatten getrennt). Jeder ruft mich „Teacher“ oder „Profe“ und bedankt sich fuer mein Kommen. Dabei muesste ich mich eigentlich bedanken und ich denke jeder Lehrer, der in den Genuss wirklicher Freude am Lernen und Eifer kommt, wird mir zustimmen, dass die Arbeit und der Stress diese Momente wert sind. Was mir auch an dieser Schule gefaellt, ist das zB am Sonntag von 7.20 bis 8.50 eine sogenannte Brigada stattfindet, in der zusammen zB aufgeraeumt wird oder wie letztes Mal, die Steine vom Fluss zur Latrine des neuerrichteten Haus der SchuelerInnen aus St. Helena geschleppt werden, welches wirklich eine Schweinearbeit war, aber von allen zusammen angepackt wird. Das sich gegenseitig helfen und unterstuetzen ist hier generell viel staerker vertreten und beansprucht, da der Staat in dieser Rolle oftmals versagt (so wird schon seit Jahren versprochen die Gegend mit Trinkwasser und Strom zu versorgen....pfff).

Unterricht ist nur am Samstag bis Nachmittag (16 Uhr) und am Sonntag halbtags. Leider hab ich nur fuers 1. und 2. Jahr Samstags unterricht, wuerde aber gerne noch mehr machen, kann mich aber dafuer mit den anderen mehr beschaeftigen. Es ist schon ein wenig schade, dass es nur ein Boot Freitag frueh gibt und zurueck Montag frueh, so dass ich mehr Zeit hier in San Carlos verliere, aber im Endeffekt sind es doch ausgefuellte Wochenenden, da mich „meine Familie“ genuegend unterhaelt.

So spielte ich mit den Einwohnern Fussball (die Teams wurden nach dem Kriterium des „Wer hat Schuhe, wer nicht“ eingeteilt), waehrend Schweine uns zwischen den Beinen rannten oder eine Kuh vorm Tor stand und nur durch Tritte verscheucht wurde, ein andern Mal gab es ein Baseballspiel mitten im Dschungel zwischen zwei Gemeinden (es laueft grad die Dschungelliga), Mithelfen beim Kochen/Backen oder kleinere und vor allem die laengeren Spaziergaenge. Am ersten Wochenende zB hiess es, dass wir zu einem Baseballspiel ins andere Dorf laufen wollten, welches einen Marsch von 1 Stunde braucht. Es fing schon das Nieseln an und ich war etwas skeptisch, ob wir ueberhaupt noch was vom Spiel sehen, welches um 1 anfangen sollte, wenn wir erst um Viertel nach 1 loslaufen, aber unbeirrt machten wir uns alle auf den Weg (Reyna, Maryuri, Yendri und Jessica). Natuerlich fing es kurz danach das heftige regnen an, so dass ich trotz mehrerer Schichten voellig durchnaechst war. Noch dazu kam, dass der Matschboden so aufgeweicht war und das viele Vieh lauter Loecher in den Boden getrampelt hatte, dass ich nur noch herumrutschte und jedesmal ein Schrei von hinter mir kam, kurz bevor ich mich noch fangen konnte. Man ueberquerte das „Fussballfeld (Weide)“, wirkliche Weide, verjagte Pferde, Schweine und Kuehe, die sich uns in den Weg gestellt hatten, kletterten ueber Stacheldrahtzaun, durch Bananenbaumwaelder, durch Frijolis (Bohnen)felder, in welchem ich eine Einfuehrung in Geschmack und Anbau verschiedenster Arten bekam und landeten schliesslich (wir hatten sogar angefangen zu rennen) in der Ansammlung der Haeuser, die hier als Dorf bezeichnet werden. Das Spiel war natuerlich schon aus, die Spieler kamen uns mit ihren Schlaegern und Pferden (Gepaecktraeger) auf dem Weg schon entgegen. Zurueck liefen wir dann durch eine Schneise im Regenwald, die waehrend der Trockenzeit sogar mit Autos befahren werden kann (nicht das es hier welche gaebe) und nach Costa Rica fuehrt. Uberhaupt fuehlen sich die Anwohner mehr Costaricanisch als Nicaraguanisch und die gaengige Waehrung ist Colones statt Cordobas. Auch das Fernsehen und Radio ist aus Costa Rica. Auf dem Rueckweg (man hatte mir ein pappsuesses Getraenk und getrocknete Platanochips geschenkt) verlor ich bei einer besonders rutschigen Stelle voellig das Gleichgewicht, torkelte noch ueber ein paar Pflanzen, rutschte ueber einen Bambusstamm und landete im Matsch. Meine Beine waren so fest eingesunken, dass ich nur mit Hilfe aller herausgezogen werden konnte – ein Akt der von Lachkraempfen immer wieder unterbrochen wurde und schliesslich nur unter Opfer weiterer Ausrutscher zustande gebracht werden konnte. Bei der naechstliegenden Finca schuetteten wir uns einfach uber die Klamotten Wasser aus dem Brunnen (klassisch-mit einer Kokosnussschale), um den Matsch abzuwaschen, aber da der ganze Boden noch immer so dreckig war, verlor ich noch einige Male das Gleichgewicht. Dabei war ich die einzige die tatsaechlich feste Schuhe anhatte... „Zuhause“ wurden mir trockene Klamotten gegeben und weiter gelacht.
Am Abend drehte ich mich beim Essen einmal um und entdeckte ploetzlich im Dunkeln das gesamte Baseballteam im Garten, welches kam um in der „Scheune“ seinen Sieg zu feiern. Doña Isabel erlaubte es und es wurde in Flipflops und Gummistiefeln, zwischen Pferderiemen und Holzbrettern Cumbia, Salsa und Merengue getanzt. Da die Spieler keine weiteren Frauen eingeladen hatten, gab es nur uns 5, was aber die Tanzwut nicht minderte. Ging die Musik einmal aus, so wurde dem Generator einfach ein Tritt verpasst und Doña Isabel stand an der Tuer und gab, so fern es ihrer Koerpergroesse moeglich war, ihren Abkoemmlingen Anweisungen was das Tanzen anging. Dieser Abend war schlichtweg magisch und erschoepft vom Laufen, empfand ich es als voellig ausreichend mich in die Ecke zu setzen und diesen besonderen Menschen zuzusehen.

Am anderen Wochenende wurde ich ueber die Touristenbruecken gefuehrt (gibt ein Centro Ecologico hier, welches von Touristengruppen besucht wird), die zwischen den Baeumen im Wald aufgespannt wurden. Auf diesen versammelten sich frueher die Leute, um mit ihren Handys zu telefonieren, da es der einzige Ort ist der Empfang hat. Ausserdem ging es auf die Finca, die aus einem Holzhaus und drei Moebeln besteht und nur waehrend der quasi Trockenzeit erreichbar ist, da normalerweise von einer Lagune umgeben. Jetzt ist es ein Festessen fuer die Voegel und schaut man genauer hin kann man leicht Schildkroeten und andere Tiere entdecken. Der Weg fuehrte ueber einen See, so dass wir mit Bambusstoecken ueber einen Baumstamm balancierten und da faellt einem auf, an wie viele kleine Detailles die Leute hier denken. Kommt man naemlich an eine solche Stelle, stehen immer schon irgendwelche Stangen bereit und obwohl einer wie ich grosse Schwierigkeit hat auch nur die Andeutung eines „Weges“ im Dschungel zu erkennen, wissen sie genau wo lang und jede Schwierigkeit hat seine Loesung.
Nur gingen wir bereits im Sonnenuntergang los, so dass wir auf dem Rueckweg wieder ins Rennen verfielen und nur durch eine „vaca brava“ gebremst wurden. Das sind die Mutterkuehe, die besonders aggresiv werden, wenn man auch nur in die Naehe ihres Kindes kommen und von denen es auch welche bei uns auf der Finca gibt. Auf dem Rueckweg vom Klo (so 50 Meter entfernt) musste ich neulich auch einen langen Umweg auf mich nehmen, da sich eine solche Kuh selbst nach gutem Zurufen nicht weiterbewegen wollte und ich auch keine Lust hatte mitten in der Nacht eine Palme hochgetrieben zu werden.

Achja, es gibt einfach zu viele Eindruecke von diesem Ort, der mir innerhalb eines Wochenendes fuer immer ins Herz gewachsen ist und mit dem ich jedes Mal mit Freude und Neugier, was ich diesmal sehen und erleben werde, ankomme.
Aber zunaechst folgt eine ganz andere Reise, die Helena und mich durch den Norden und Westen Nicaraguas fuehren wird und spaeter auch an die Atlantikkueste auf eine Karibische Insel namens Corn Island. Reif fuer die Insel bin ich jedenfalls – Urlaub muss auch mal sein =).